Central European Journal of Nursing and Midwifery - Subjective perspectives of Diabetes mellitus among immigrants the former Soviet Union

Im Mai 2017 wurde im Central European Journal of Nursing and Midwifery (Cent Eur J Nurs Midw 2017;8(1):596–608; doi: 10.15452/CEJNM.2017.08.0007) ein Literatur-Review von Frau Sigrun Simolka, Gesundheits- und Diabeteswissenschaftlerin MSc, BA und Diabetesbertaerin DDG, über die russischsprachigen Zuwanderer mit Diabetes mellitus veröffentlicht.

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Was tun bei Diabetes und Ramadan?

Dr. med. Mahmoud Sultan, Facharzt für Innere Medizin und Diabeteologe DDG aus Berlin hat in einem Beitrag auf der Plattform allgemeinarzt-online einen Beitrag zur hausärztlichen Betreuung von Menschen mit Diabetes, die im Ramadan fasten möchten, veröffentlicht. Intergriert ist ein ausführliches Fallbeispiel

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Springer Medizin Verlag GmbH. MMW – Migranten mit Diabetes mellitus kulturspezifisch betreuen

Faize Berger, Vorsitzende der AG Diabetes und Migranten, hat in der aktuellen Ausgabe der MMW Fortschritte in der Medizin (2016.20/158 Springer Verlag GmbH) einen Beitrag für Hausärzte geschrieben. Zusammengefasst:

1.      Migranten mit Typ-2-Diabetes werden primär in der Hausarztpraxis behandelt.

2.      Genetische und kulturelle Unterschiede werden noch zu wenig berücksichtigt.

3.      Um diese Patienten erfolgreich behandeln zu können, ist eine kultursensible Haltung auch oder gerade des Praxispersonals gefragt.

4.      Die Verständigung in allen Bereichen muss gewährleitet sein.

In dem Beitrag finden Sie viele praktische Tipps zum Umgang mit Migranten.

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Kompendium Diabetes - Behandlung von Migranten

Dr. Mahmoud Sultan Diabetologe des Diabetes Zentrums in Berlin Kreuzberg hat in der aktuellen Ausgabe des Kompendium Diabetes (11. Jg., 2016; Thiemeverlag) zur Behandlung von Migranten mit Diabetes veröffentlicht. Er plädiert darin für eine kultursensible Versorgung dieser Patientengruppe und erklärt, dass es den typischen Migranten nicht gibt. Vielmehr ist eine differenzierte Betrachtung von Herkunft, Kultur und individueller Situation notwendig, um den Patienten erfolgreich behandeln zu können.

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Herr Dr. Sultan verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Migranten und ist Mitglied der AG Diabetes und Migranten der DDG.

 

Diabetesbehandlung bei Migranten - religiöse und soziokulturelle Einflussfaktoren

Frau Ayse Ünal, Diabetesberaterin in Gelsenkirchen geht in der Ausgabe Diabetes aktuell 2016; 14 (1): 6-9 sehr ausführlich darauf ein, warum ein Umdenken in der Beratung und Schulung von Migranten bei Diabetesbehandlung dringlichst notwendig ist. Sie macht uns darauf aufmerksam, dass es nicht ausreicht, diese Patienten nur mit muttersprachlich verfassten Texten zu erreichen. Sie müssen diese auch inhaltlich verstehen.

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Ayse Ünal verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung und Schulung von Menschen mit Migrationshintergrund und Diabetes mellitus. Sie arbeitet mit türkische und arabische Patientengruppen.

Vergleich der stationären Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms von Migranten und Nichtmigranten

Im April 2016 veröffentlichte Herr Dr. med. Jan Gewaltig, Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin, Abteilung für Diabetologie der St. Martinus-Krankenhaus in Düsseldorf, die Ergebnisse der retrospektiven und unizentrischen Untersuchung zum „Vergleich der stationären Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms von Migranten und Nichtmigranten“ beim Georg Thieme Verlag (DOI http://dx.doi.org/ 10.1055/s-0042-107468 Diabetologie).

Er weist auf die Wichtigkeit von weiterführenden und ergänzenden Untersuchungen an größeren stationären und ambulanten Kollektiven hin. Außerdem betont er die Notwendigkeit einer genauen Erfassung des Migrationsstatus.

Den Artikel können Sie hier herunterladen.

Herr Dr. Gewaltig verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Migranten und ist Mitglied der AG Diabetes und Migranten der DDG.

Veröffentlichungen zum Thema Diabetes und Migranten in DDG Medien

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft gibt 6 x im Jahr eine Mitgliederzeitschrift heraus, in der die Aktivitäten der Muttergesellschaft und ihrer vielfältigen Gremien dargestellt sind. Die Aktivitäten der AG Diabetes und Migranten finden hier natürlich Resonanz. Die Artikel können Sie unter den nachfolgenden Links abrufen:

  • DDG Informationen 4/2016
    Workshop Diabetes - Schwangerschaft - Migranten
    Bericht zum Workshop anlässlich des Diabetes Kongress 2016 in Berlin

  • DDG Informationen 6/2015
    Website der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Migranten gestartet
    Informationen und Arbeitsmaterialien helfen bei der Behandlung von Migranten mit Diabetes
  • DDG Informationen 6/2015
    Kulturelle Besonderheiten von Diabetes-Patienten aus anderen Kulturräumen:
    Workshop der AG Diabetes und Migranten auf der Diabetes Herbsttagung 2015
  • DDG Informationen 5/2015
    Krankheitsvorstellungen, kulturelle Faktoren und Therapiehürden:
    Die Erforschung von Diabetes bei afrikanischen Bevölkerungsgruppen
  • DDG Informationen 3/2015
    DocCards: Checkliste hilft Patienten bei mangelnden Deutschkenntnissen
    Erfolgreiche Arzt-Patienten-Gespräche trotz Sprachbarrieren

  • DDG Informationen 2/2015
    Kultursensibilität als Schlüssel für eine wirksame Therapie
    Gespräch mit Faize Berger und Dr. med. Nabi Hussein

  • DDG Informationen 2/2014
    Diabetespatienten und das Fastengebot
    Was kann der Arzt empfehlen?

  • DDG Informationen 5/2013
    Neue Projektgruppen der AG Diabetes und Migranten fordern mehr Versorgungsforschung

 

Auch in die Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der Gesellschaft 2014 ist das Thema Diabetes und Migranten eingeflossen.

Veröffentlichungen externe Quellen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet auf ihrer Website zum Thema Migration und öffentliche Gesundheit eine Vielzahl von Informationen, Literaturempfehlungen und Veranstaltungshinweisen an.


Weiterführende Literatur zum Thema Migration findet sich auch auf der Seite des International Centre for Migration Policy Development (ICMPD)

 

Die Tagungsdokumentation des Deutschen Ethikrates zum Thema Migration und Gesundheit 2010 ist hier abrufbar. Es wird verhandelt über die Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die medizinische Versorgung.